Archive for März, 2015

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Guter Tierarzt – schlechter Tierarzt

Die Frage „Wer kennt einen guten Tierarzt?“ hören wir immer öfter in Freundes- und Bekanntenkreisen. Wie unterscheidet sich ein Guter Tierarzt von einem schlechten Tierarzt und wo ist der Unterschied von Tierkliniken zur Tierambulanz oder Tierarztpraxis in Hamburg ?

Tierkliniken haben grundsätzlich die Pflicht einen 24-Stunden-Notdienst aufrecht zu erhalten. In Hamburg gilt diese sonst bundesweite Regelung nicht! Dies liegt an dem von der Tierärztekammer Hamburg eigens organisierten Notdienst, an dem ca 30 Tierazt Praxen und Tierkliniken teilnehmen.

Zudem müssen diese Kliniken gegenüber einer Tierarztpraxis über Krankenstationen, Möglichkeiten einer Quarantäne, ausreichende diagnostische Gerätschaften sowie weitreichende Fachkenntnisse verfügen. Um sich Tierklinik nennen zu dürfen bedarf es zusätzlich mindestens eines Fachtierarztes im Team. Hier sind bestimmte Verpflichtungen seitens der Tierärztekammer Hamburg zu erfüllen. Diese Regelungen sind bundesweit aber nicht einheitlich. Alle Tierarztpraxen, die dieses Regelungen nicht erfüllen und nicht die Klinikanerkennung bei der Tierärztekammer beantragt und erhalten haben, dürfen sich nicht Tierkliniken nennen. Die Bezeichnung Tierklinik ist gesetzlich geschützt. Die Summe der Voraussetzungen macht aber auch Tierkliniken im Unterhalt teurer als eine Tierarztpraxis. Der Begriff Tierambulanz, Vetzentrum, Kleintierzentrum oder Institut für angewandte Kleintiermedizin sind nicht geschützte Titel, die manchmal dem Kunden suggerieren sollen sollen, es handel sich um mehr als nur eine Tierarztpraxis oder sogar um eine größere Klinik, als eine von der Tierärztekammer anerkannte Tierklinik. Nicht selten steckt dahinter nur der Versuch, die gesetzlichen Regelungen zu umgehen, weil diese Tierarztpraxis die Anforderungen an eine Tierklinik nicht erfüllt.
Neben dem bundesweit anerkannten Fachtierarzt steht es jedem frei sich über das normale Maß hinaus auf bestimmte Fachgebiete zu spezialisieren. Dies macht dann ein Guter Tierarzt auch aus und liegt im eigenen Interesse des Tierarztes zum Wohl des Tieres immer auf dem tiermedizinisch aktuellen Stand zu sein.
Wir sind eine klinikorientierte Tierärztliche Praxis für Kleintiere. Das bedeutet, wir sind medizinisch als Praxis oder Tierambulanz ausgestattet wie Tierkliniken und haben uns auf bestimmte tiermedizinische Fachgebiete spezialisiert und das macht uns als Guter Tierarzt in Hamburg aus.
Medizinische Tipps & Infos

Die “Medical Infos” werden immer auf dem neusten Stand gehalten und regelmäßig erweitert.
Sollten Sie in naher Zukunft auch einmal die Frage „Kennst Du einen guten Tierarzt?“ gestellt bekommen, freuen wir uns über Ihre Empfehlung! Denn unsere klinikorientiere Tierärztliche Praxis überzeugt sowohl mit Fachkompetenz als auch die Liebe zum Tier.

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Hasenpest ist auf dem Vormarsch

In Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz ist in den vergangenen Monaten bei Feldhasen „Tularämie“ (Hasenpest) festgestellt worden. Auch in Niedersachsen gab es 2014 Einzelnachweise. Für den Zoonoseerreger sind auch Menschen und andere Säuger empfänglich. Die Erkrankung ähnelt der Pest und ist in Deutschland meldepflichtig.

Hauptträger des Erregers sind Hasen und Wildkaninchen, aber auch Mäuse, Ratten und andere Nager sowie Zecken, Läuse und Flöhe können den Erreger in sich tragen.

Da auch eine Übertragung auf andere Tiere oder den Menschen möglich ist, sind von den Behörden Verhaltensregeln veröffentlicht worden. Wilde Tiere, die ungewöhnlicherweise kein Fluchtverhalten aufweisen, vielmehr apathisch die Nähe zum Menschen zulassen, darf man keinesfalls anfassen. Auch sollte man vermeiden, dass Hunde mit erkrankten Tieren in Kontakt kommen.
Der Mensch infiziert sich vorwiegend durch direkten Kontakt mit kranken Tieren oder mit deren Organen. Die Inkubationszeit beträgt drei bis fünf Tage. Die Erkrankung beginnt meist mit einem Geschwür an der Eintrittsstelle des Erregers und einer Schwellung der lokalen Lymphknoten und/oder mit abrupt einsetzendem hohen Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen und Erschöpfungszuständen. Tularämie lässt sich mit Antibiotika behandeln, die Heilungschancen sind sehr gut. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch komme praktisch nicht vor.
Hunde können, wenn wahrscheinlich auch nur selten, ebenfalls infiziert werden und erkranken. In diesen Fällen können sie durchaus eine Infektionsquelle für den Menschen darstellen. Dennoch ist die Übertragung auf den Menschen selten und kann behandelt werden. Auch Hunde können therapiert werden, ist aber wegen der Übertragungsgefahr auf den Menschen umstritten.  
Aktion:

Icon_wissenswertesHat Ihr Hund eine der o.g. Symptome und evtl. Kontakt zu einem wilden krank aussehenden Hasen gehabt? Dann lassen Sie sich gerne schnell telefonisch einen Termin zu einer tierärztlichen Untersuchung geben. Sie erhalten von uns einen Sofort-Termin mit „Dringlichkeit-Bevorzugung“ – vom 1.3.2015 bis 31.3.2015 OHNE Wartezeiten innerhalb unserer Sprechstundenzeiten.

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